Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen der Hundeschule Fair-geht-vor (Inhaber: Maik Margenberg) und den Kunden (Hundehaltern).
Das Leistungsangebot umfasst Einzelstunden, Gruppenkurse, Social-Walks, Online-Trainings, Ersthundeberatungen sowie die Abnahme der theoretischen und praktischen Sachkundeprüfung gemäß § 3 Absatz 2 Satz 2 NHundG (Niedersächsisches Hundegesetz, „Hundeführerschein“). Die Leistungen beinhalten praktische und theoretische Unterweisungen zur Erziehung, Ausbildung und Verhaltensberatung von Hunden.
Mit der Anmeldung erklärt der Kunde, diese AGB gelesen und akzeptiert zu haben. Eine Anmeldung ist verbindlich. Der Vertrag kommt durch Bestätigung der Buchung zustande.
Es gelten die jeweils vorab vereinbarten Preise. Diese können schriftlich (zum Beispiel per E-Mail, auf einem Flyer) oder mündlich zwischen der Hundeschule und dem Kunden abgesprochen werden. Sofern keine individuelle Vereinbarung getroffen wurde, gelten die jeweils von der Hundeschule bekanntgegebenen Preise. Die Gebühr ist spätestens am Tag des Trainings in bar oder vorab per Überweisung fällig.
Zur Teilnahme sind nur Hunde zugelassen, die ordnungsgemäß haftpflichtversichert, behördlich gemeldet und ausreichend geimpft sind. Auf Verlangen sind entsprechende Nachweise vorzulegen. Der Hundehalter versichert, dass sein Hund frei von ansteckenden Krankheiten und Parasiten ist; sollte während des Trainings eine Erkrankung oder ein Befall auftreten, ist die Hundeschule unverzüglich zu informieren. Chronische Erkrankungen, Verhaltensauffälligkeiten oder Aggressionsprobleme sind vor Trainingsbeginn mitzuteilen.
Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr. Der Kunde bleibt während des Trainings jederzeit verantwortlich für seinen Hund. Für Schäden, die der Hund verursacht, haftet ausschließlich der Hundehalter (nach § 833 BGB). Die Hundeschule haftet nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit. Eine Haftung der Hundeschule ist ausgeschlossen, wenn Schäden darauf beruhen, dass Anweisungen nicht befolgt wurden. Bei Schäden Dritter stellt der Kunde die Hundeschule im Innenverhältnis frei.
Das Training erfolgt nach aktuellem Stand der Verhaltensforschung. Ein konkreter Erfolg im Sinne eines bestimmten Verhaltensziels kann jedoch nicht garantiert werden.
Personenbezogene Daten werden ausschließlich zur Vertragsabwicklung und Durchführung der vereinbarten Leistungen verarbeitet (Rechtsgrundlage: Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b DSGVO). Zusätzlich gilt die jeweils aktuelle Datenschutzerklärung auf der Website der Hundeschule.
Bei Buchungen, die telefonisch oder per E-Mail erfolgen, gilt das gesetzliche Widerrufsrecht von 14 Tagen (nach §§ 355 ff. BGB). Wird das Training innerhalb dieser Frist auf ausdrücklichen Wunsch des Kunden begonnen, erlischt das Widerrufsrecht mit vollständiger Leistungserbringung. Ein Muster-Widerrufsformular ist dieser AGB beigefügt und kann über die Website der Hundeschule heruntergeladen werden.
Das Training findet in der Regel beim Kunden zu Hause, auf öffentlichen Wegen oder an einem geeigneten, individuell vereinbarten Trainingsort statt. Der genaue Ort wird im Vorfeld gemeinsam abgestimmt und richtet sich nach den Trainingszielen (zum Beispiel Stadttraining, Begegnungstraining, Alltagssituationen). Aus organisatorischen Gründen können gebuchte Termine nicht unmittelbar hintereinander am selben Tag wahrgenommen werden, wenn die Anfahrtszeiten dies nicht zulassen.
Die Hundeschule behält sich vor, Hunde oder Halter vom Training auszuschließen, wenn diese durch ihr Verhalten den Ablauf erheblich stören oder die Sicherheit gefährden. In diesem Fall besteht kein Anspruch auf Rückerstattung.
Foto- oder Videoaufnahmen während des Trainings dürfen nur mit vorheriger Zustimmung der Hundeschule angefertigt werden. Eine erteilte Einwilligung kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden. Die Hundeschule darf Aufnahmen zu Dokumentations- oder Werbezwecken nur nutzen, sofern der Kunde dem vorab ausdrücklich zugestimmt hat.
Bei extremen Wetterlagen oder sonstigen unvorhersehbaren Ereignissen (höhere Gewalt) behält sich die Hundeschule vor, Termine kurzfristig abzusagen. In diesem Fall wird ein Ersatztermin vereinbart.
Die Teilnahmeberechtigung ist personenbezogen und nicht auf andere Hunde oder Halter übertragbar.
Begleitpersonen sind willkommen, nehmen jedoch auf eigene Gefahr am Training teil und müssen die Anweisungen der Hundeschule befolgen.
Bei Verletzungen oder akuten gesundheitlichen Problemen des Hundes wird die Hundeschule nach bestem Wissen Erste Hilfe leisten und - sofern erforderlich - einen Tierarzt hinzuziehen. Die hierdurch entstehenden Kosten trägt der Hundehalter.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gerichtsstand ist - soweit gesetzlich zulässig - der Sitz der Hundeschule. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Klauseln unberührt.
Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück an:
Fair-geht-vor - Mobile Hundeschule, Maik Margenberg
E-Mail: fair-geht-vor@wolfsburg.de
• Hiermit widerrufe(n) ich/wir den von mir/uns abgeschlossenen Vertrag über die Erbringung der folgenden Dienstleistung: ____________________________
• Bestellt am: ________________ / Erhalten am: ________________
• Name des/der Verbraucher(s): __________________________________
• Anschrift des/der Verbraucher(s): ______________________________
• Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier): ______________________________
• Datum: ______________________________