Mein Weg zum Hundetrainer...

Kurz vorweg: Mein Name ist Maik Margenberg, ich wurde 1967 geboren und lebe seit jeher in Wolfsburg. Schon immer technisch affin, bin ich im IT-Bereich tätig – bis ein Welpe einzog …

Im Jahr 2012 zog ein Schäferhund/Hovawart-Welpe bei meiner Frau und mir ein. Wir hatten wenig Wissen über Hundehaltung und beschlossen daher eine Hundeschule zu besuchen. Gesagt getan. Wir buchten einen Welpenkurs. In der Hundeschule war unser Welpe sofort nach 5 Minuten auffällig. Uns wurde dringend geraten, mit ihm streng und konsequent umzugehen, da er als „dominant“ galt und alles „kontrollieren“ wollte.

Sammy als Welpe

Jedes Fehlverhalten unseres Hundes sollte und musste sofort „korrigiert“ werden. Nun denn...
Zwang und Strafe gegenüber dem Welpen waren von da an Alltag: Leinenruck, ständige Richtungswechsel, Körperblocks – und er durfte ausschließlich nur hinter uns gehen.

All dies geschah bei einem gerade einmal 12 Wochen alten Welpen.

"Du bekommst nicht das, was du möchtest, sondern das, was du belohnst!"

— Bob Bailey

Leider erkannte ich erst nach vielen Monaten, dass dieser Umgang mit meinem Hund während der Welpen- und Junghundezeit sowie beim Erwachsenwerden nicht der richtige war. In vielen Alltagssituationen zeigte er weiterhin unerwünschte Verhaltensweisen. Statt einer Besserung nahmen diese mit der Zeit sogar zu. Laut Hundeschule waren meine Frau und ich einfach nicht stark und konsequent genug.

Heute ist mir bewusst, dass mein Hund Bedürfnisse hatte, die damals nicht beachtet wurden und die – zusammen mit Frust und mangelndem Wohlbefinden – zu diesem unerwünschten Verhalten beigetragen haben.

Der Weg von einem strengen und strafenden Umgang hin zu einem bedürfnisorientierten und respektvollen Miteinander war für mich nicht einfach. Es bedeutete, alte Muster zu hinterfragen und Neues zu lernen. Doch es hat sich gezeigt, dass mein Hund dadurch zu einem tollen Familienmitglied geworden ist, der heute auch in schwierigen Situationen viel erwünschtes Verhalten zeigt.

Sammy und ich

Wohlbefinden ist und bleibt für mich der Schlüssel: Wenn es mir und meinem Hund gut geht, meistern wir jede Situation deutlich besser – als wenn wir schlecht gelaunt oder gar mit ständiger Angst vor Strafe durchs Leben gehen.

Dieses Bewusstsein wurde durch meine Ausbildung zum Hundetrainer bei der ATN Akademie und den Besuch weiterführender Seminare geschärft. Ich habe erfahren und schätzen gelernt, wie wertvoll ein bedürfnisorientierter, fairer und respektvoller Umgang mit Hunden ist. Dabei wurde mir klar, wie wirkungsvoll es ist, den Fokus auf erwünschtes Verhalten zu legen.

"Wer sagt, dass zuverlässiges Verhalten bei diesem oder jenem Hund nicht ohne Strafe erreichbar ist, sagt nichts über den Hund aus, sondern beschreibt erst einmal seine eigenen Fähigkeiten!"

— Dr. Ute Blaschke-Berthold

Nach der Ausbildung habe ich meine Prüfung zum Hundetrainer bei der Tierärztekammer Niedersachsen erfolgreich abgelegt.

Weitere Informationen zur Zertifizierung bei der Tierärztekammer Niedersachsen

Über viele Jahre war ich außerdem im Hundesport (Turnierhundesport, THS) aktiv und konnte dort mit meinem Hund erfolgreich an Wettkämpfen teilnehmen. Diese Erfahrungen haben meinen Blick auf Teamarbeit, Motivation und Freude am gemeinsamen Tun zusätzlich geprägt.

Hund im Sprung über Hindernis

Heute ist es mein Ziel, Hund und Halter dabei zu unterstützen, zu einem respektvolles und faires Team auf Augenhöhe zusammenzuwachsen. Besonders wichtig ist mir ein bedürfnisorientiertes Training, das den Hund in seiner Individualität ernst nimmt und seine Lebensqualität in den Mittelpunkt stellt.

Ich besitze die nach §11 Tierschutzgesetz erforderliche Erlaubnis zur gewerbsmäßigen Ausbildung von Hunden und bilde mich regelmäßig weiter, weil mir eine fundierte und zeitgemäße Arbeit mit Hund und Halter wichtig ist.

All diese Erfahrungen haben zur Gründung meiner Hundeschule fair-geht-vor geführt. Mit meinem mobilen Angebot komme ich direkt zu dir nach Hause oder an vereinbarte Orte im Raum Wolfsburg.

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